07.09.2016
GemEinsam

2016, ein weiteres Jahr brutaler Anschläge, erstarkender Populisten und Demagogen, des Brexit- Referendums, Verhandlungen über Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA an den Bürgern und ihren gewählten Vertretern vorbei, Menschen, die vor Krieg und Hunger zu uns flüchten, ...

 

2016 ist aber auch ein Jahr der Bürgerbewegungen und -initiativen, die intensiv über unsere demokratische Form des Zusammenlebens nachdenken und Alternativen bieten. Nachdenken über das Potential unserer Demokratie in der Überzeugung, dass dieses weitaus größer ist, als einsam in einer Wahlkabine zu stehen und eine Stimme zu delegieren.

Während des 28. Internationalen TheaterFestes vom 18. bis 23. Oktober 2016 wollen wir uns GemEinsam mit den Künstlern und Ihnen, liebe ZuschauerInnen, den Fragen nach den Möglichkeiten des Einzelnen in einem gesellschaftlichen Veränderungsprozess, in dem wir uns zur Zeit befinden, stellen.

 

Wie viel ‚Ich' braucht das ‚Wir'?

Ist kollektives Handeln und Entscheiden eine erstrebenswerte Utopie?

Ist Wandel und Fortschritt ohne starke Führung möglich?

Wie können wir dazu beitragen, dass demokratische Prozesse transparent und in der Gemeinschaft statt finden?

Wie verhält sich die Kunst zu diesen Fragen unserer Zeit?

Welche Rolle spielt das Theater in dieser Auseinandersetzung?

 

Nehmen Sie Platz und geraten Sie in Unruhe gemEinsam mit uns und den internationalen Gästen auf dem TheaterFest.

Wir versprechen Ihnen anregendes Theater, Workshops, Konzerte, eine Ausstellung und Podiumsdiskussion, Theatergespräche und einiges mehr mit Unterhaltungswert und keinem geringeren Anspruch diese, unsere Welt mit zu gestalten.

 

Wir laden Sie von ganzem Herzen ein, mit uns zu feiern, reden, lachen, tanzen, Kleider und Gedanken auszutauschen, Theater zu erLeben, Zeit zu verbringen.

GemEinsam

 

Wir freuen uns.

 

Im Namen des AGORA-Ensembles,

Kurt Pothen & Line Lerho

Künstlerische Leitung AGORA & künstlerische Leitung TheaterFest

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