11.08.2013
Wachträume - ein Panoptikum

Eine eigenwillige, tragikomische Auseinandersetzung mit der Welt von Spielern dreier Generationen aus Ost- und Westdeutschland

 

in deutscher Sprache

 

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 20:00 Uhr

Marcel Cremer Saal, Triangel

 

+ Zuschauergespräch

 

Das Stück

Drei Generationen von SpielerInnen, aus Ost- und Westdeutschland, im Alter von 27 bis 67 kommen auf der Bühne zusammen und erkunden das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft vor der Folie sich wandelnder Zeiten und scheinbarer Gewissheiten. Der feine Faden, der die Episoden dieser Inszenierung zusammen hält, ist aus Widerstand gegen tröstliche Gewissheiten gesponnen. Es sind verletzliche Figuren - durch Zeit, Schuld, Sehnsucht und Trost miteinander verbunden - die diesen Faden aufnehmen. Leichtsinnig und schweren Herzens, unbekümmert und schuldbewusst geben sie unerfüllte Träume preis. Der Abend handelt von Fluchten und Grenzüberschreitungen, von der Unmöglichkeit den anderen ganz zu verstehen und dem unbedingten Wunsch ein gutes Leben zu führen.

 

 

Ab 18 Jahre

Dauer: 90 Minuten

 

Besetzung

Spiel : Matthias Bernhold, Cindy Ehrlichmann, Iduna Hegen, Günther Lindner, Uta Lindner, Michaela Millar, Minouche Petrusch

Regie und Künstlerische Gesamtleitung : Ania Michaelis

Dramaturgie : Dagmar Domrös

Bühne : Martina Schulle

Musik : Matthias Bernhold

Video : Christiane Hommelsheim

Licht : Klaus Dist

Produktionsleitung : Doreen Markert

Marketing & Gastspiele : Vera Strobel

Technik : Markus Bünjer

  

Presse

"Die Welt der Wachträume ist ebenso sehr persönlich wie allgemein. Man betritt sie offenen Auges, aber etwas Fantastisches gerät ins Bild, etwas, das dem Wort Sehen einen neuen Sinn gibt. Es sind Visionen..., sowohl mit positivem wie negativem Vorzeichen. All die Ziele und Zwecke der Geschichte wie auch der einzelnen Biografie gelten hier nichts mehr. Es ist ein hochpoetischer Abgesang von allem Anfang an, auf jene Verwendbarkeiten in der Welt der eindeutigen Absichten, deren Traumlosigkeit uns den Schlaf raubt." Theater der Zeit, November 2015

 

Das Theater

Das Theater o.N. ist ein seit fast 40 Jahren bestehender Verbund von Schau- und PuppenspielerInnen, RegisseurInnen, MusikerInnen und SchriftstellerInnen. Es war das erste und lange Zeit einzige freie Theater der DDR unter dem Namen „Zinnober". In seiner jetzigen Konstellation arbeitet das Theater o.N. seit 2010 und schafft mit seinen Arbeiten Kulturangebote für Menschen jeden Alters und unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft. Seit Gründungszeiten arbeitet das Theater o.N. mit dem Ansatz des Biografischen Theaters und entwickelt den Großteil seiner Inszenierungen ohne textliche Vorlage.

  

Kontakt

Theater o.N.
Kollwitzstr. 53
10405 Berlin
Tel.: +49 (0)30 440 92 14
info@theater-on.com

www.theater-on.com

11.08.2013
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